Cabal (Phantasia Paperback Horror)
Horror EAN 9783937897158

Cabal (Phantasia Paperback Horror)

Hersteller: Edition Phantasia  ·  MPN: 520388
4,0/5 (2 Bewertungen)

Produktfakten auf einen Blick

Hersteller
Edition Phantasia
EAN
9783937897158
Hersteller-Artikelnr.
520388
Kategorie
Horror
Durchschnittsbewertung
4,0 / 5 (2 Bewertungen)

Produktbeschreibung

Dr. Decker, vorgeblich ein angesehener Psychiater, ist in Wahrheit ein Serienmörder, der seine barbarischen Taten unter einer Maske verborgen begeht. Als sein Patient Boone die Untaten in Träumen sieht, stellt Decker ihm eine Falle, um ihm die Morde in die Schuhe zu schieben. Doch in seinen Träumen erblickt Boone noch einen anderen Ort, Midian, eine unterirdische Stadt der Ausgestoßenen und Monster, die er verzweifelt sucht. Erst als er auf Betreiben Deckers von der Polizei erschossen wird, findet er jedoch das Ziel seiner Träume und erkennt, welches Schicksal ihm vorherbestimmt ist. Mit seine

Bewertungen & Erfahrungen

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2 Bewertungen
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Verteilung basiert auf 2 vorliegenden Einzelbewertungen.

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FrankMMarks 29.05.2024 amazon.de
Da ich auf den Film "Cabal - Brut der Nacht" total stehe,wollte ich mir durch das Buch noch einige Hintergrundinformationen holen.Aber leider sind bis auf 2-3 Kleinigkeiten nichts Neues zu finden.Würde ich den Film allerdings nicht kennen, fände ich das Buch super.Gerade die Beschreibungen der Monster in Midian war sehr gelungen.Daher auch meine 5 Sterne Bewertung....Allerdings hätte das Buch auch gerne noch 1-200 Seiten dicker sein können.Man muss dazu auch beachten, dass das Buch auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat.....;-)
Peter Wenzel 29.05.2024 amazon.de
Der Kurzroman Cabal – Nightbreed ist eine Art Low-Budget-Version des Films. Ja ich weiß, dass Buch war zuerst da.Buch:Obwohl Barker auf dem Papier sich endlos austoben konnte, fehlte ihm die Lust oder die Fantasie um die Bewohner der Nachtbrut detaillierte zu beschreiben. Es sind ca. 7 Wesen die er ausführlicher umschreibt, während der Rest der Bewohner mit einem oder zwei Sätzen bedacht werden. Stattdessen verschwendet Clive lieber mehrere Seiten für eine belanglose antiklimatische Sexszene im Knast. Während die Nachtbrut ausgeräuchert wird, knallt uns Barker einige Obszönitäten um die Ohren, die die Spannung aus dem Text wieder rausnehmen. Ja bei Horrorfilmen und Büchern sind Sex und der Tod nah beieinander, aber es grenzt schon an Blödheit den dramatischen Überlebenskampf der Brut durch eine Belanglosigkeit zu unterbrechen, weil diese Szene leider keine narrative Bedeutung hat, den beide überleben zum Schluss und können somit bis an den Rest ihrer Tage immer wieder Sex haben, bis die Lunte brennt. Die Szene hätte dann große Bedeutung, wenn der eine von beiden sterben würde und somit ihr letzter Sex (ohne es zu ahnen), eine Art körperlicher Abschied von einander wäre, den das Schicksal für sie vorherbestimmt hat. Ich finden im Buch ist Lori mehr die leitende Handlungsperson. Somit funktioniert die Dramaturgie im Buch besser als im Film, den dort ist im ersten Drittel erst Boone der Held, dann im Mittelteil Lori, während zum Schluss es die Spezialeffekte und die Masken sind. Das Buch hat einige sehr spannende Szenen zwischen Lori und dem Knopfauge, die leider nicht im Film geschafft haben.Film:Trotz der langen Laufzeit im Directors Cut, sind die handelnden Personen oberflächlich gezeichnet. Teilweise sind sie einfach zu blass. Schon bei der ersten Szene hat man es bereits verstanden, dass Lori und Boone sich lieben. Es ist bissel ermüdend zu sehen, dass deren Interaktion im ersten Drittel des Films nur auf die gegenseitige Liebesbekundungen beruht. Ja sie sind so verliebt und weiter?Knopfauge ist im Buch ein Schizo mit Faible für lange Messer. Er redet mit sich selbst, was ihm mehr oder weniger ein gewisses Profil verleiht, weil wir dadurch etwas von ihm erfahren. Im Film ist Knopfauge eindimensionaler. Als Barker Knopfauge im Film demaskiert hat, konnte diese Figur im Verlauf des Films bei mir leider keine Angst mehr erzeugen. Im Buch ist Knopfauge ambivalenter, deshalb ist seine Demaskierung dort auf die Atmosphäre beziehend nicht so gravierend negativ.Kommen wir zu dem, was mich beim Buch und dem Film extrem gestört hat. Sein Name ist Aaroon Boone.Boone ist als Held für mich leider ein Totalausfall. Ein Versager und Idiot in einer Person. Statt zu kämpfen, will er lieber sich vor ein Truck schmeißen, um sein jämmerliches Leben zu beenden. Lässt beim Kampf Knopfauge fahrlässig entkommen, der dann als Dankeschön den Tod den Bewohnern von Median, in Form von mordlustiger Bürgerwehr, mit sich bringt. Dann lässt sich Boone von der Polizei kampflos festnehmen, obwohl er bereits die Zauberkräfte verfügt und allen den Hinterteil aufreißen kann, was er dann später im Buch auch tut. Heult erstmal in der Zelle rum, während die Bewohner von Median wegen ihm abgeschlachtet werden. Hält es auch nicht für nötig sich zu beeilen, als er von seinen neuen Freunden aus dem Gefängnis geholt wird. Im Buch hat er erstmal ausgiebig Sex mit Lori. Der Kampf kann ja warten. Und das soll der Prophezeite Cabal sein, der dafür gesorgt hat, dass der kleine Rest der Überlebenden am Ende jetzt in einer Scheune leben darf? Ich glaube auf so einen Lebenswandel hätten die Bewohner von Median gerne verzichten können. Peloquin, der Boone gebissen hat, hat auch überlebt. Die überlebenden Bewohner der Nachtbrut hätten ihm dafür auf ihre Art danken sollen, damit er gar nicht vergisst, wer sie in dieses Schlamassel mit reingeritten hat.Am Ende will Boone im Buch, wie auch im Film, Lori verlassen, da er ein Untoter ist und jetzt eine neue Familie hat. Lori heult erstmal rum und sticht sich im Anschluss mit dem Messer nieder. Anstatt das Boone jetzt zum ersten Mal wirklich Rückgrat zeigt und die Erpressende einfach dahin blutend auf dem Boden liegen lässt, beißt er sie heulend lieber in den Hals und verwandelt sie damit in eine seinesgleichen. Ja, Ja die Liebe halt. Es wäre ein interessanter Twist gewesen, wenn Lori der Cabal gewesen wäre. Da sie im Buch die meisten Prüfungen durchstehen muss, während Boone von Anfang an ein blasser Typ ist, noch bevor er mit Blei gefüttert wurde.Clive Barker hatte bei Hellraiser es geschafft die eigene literarische Vorlage durch die Filmform um ein vielfaches zu zu toppen. Ist ist es ihm leider nicht geglückt.
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