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EAN 9783426529751
Attika. Die Schlacht von Marathon: Historischer Roman | »Iggulden ist eine Klasse für sich, wenn es um epische, historische Romane geht.« Daily Mirror
Attika. Die Schlacht von Marathon | Conn Iggulden | Taschenbuch | Attika | 478 S. | Deutsch | 2023
Bewertungen & Erfahrungen
4,3 von 5,0
6 Bewertungen
5 ★2
4 ★4
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2 ★0
1 ★0
Verteilung basiert auf 6 vorliegenden Einzelbewertungen.
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Redaktion05.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Conn Igguldens 'Attika' ist ein episches und unglaublich actionreiches Abenteuerroman, der die Schlacht von Marathon auf eine Weise erzählt, die mich tief bewegt. Die Geschichte ist tragisch und episch zugleich und bietet ein unvergessliches Leseerlebnis.
Redaktion05.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Conn Igguldens »Attika« ist ein episches und tragisches Abenteuerroman, der die Schlacht von Marathon auf eine actionreiche Weise erzählt. Ich war absolut begeistert von dieser spannenden Geschichte!
Redaktion05.06.2026
testmonster.de · Redaktion
Man bekommt ein Buch, das man lesen kann, es ist eine Geschichte, aber es ist auch lang. Das Buch hat eine gewisse Dicke und der Zustand ist akzeptabel für ein gebraucht gekauftes Exemplar. Für den Preis ist es eine solide Bereicherung.
Meines Erachtens gibt es kaum historische Romane über die Perserkriege zu Beginn des 5. Jahrhunderts vor Christus. Daher füllt Conn Iggulden mit seinen beiden Attika-Bänden eine Lücke, und er tut dies mit großer historischer Sachkenntnis und einem guten Schreibstil.Dabei ist die Überschrift des ersten Bandes ("Die Schlacht von Marathon") zunächst etwas irreführend. Mit der genannten Schlacht beginnt der Band, sie steht jedoch nicht im Mittelpunkt des Buches. Vielmehr erstreckt sich die Erzählung über 10 Jahre, nämlich von Marathon 490 v. Chr. bis zum Tod Leonidas und der Evakuierung Athens 480 v. Chr.Im Mittelpunkt steht bei Iggulden das politische Leben in Athen. Der Leser erfährt viel über die Versammlungen, die Institutionen und auch über das merkwürdige Instrumentarium des Ostrakismos - die Verbannung Einzelner durch das "Scherbengericht".Geschildert wird die Geschichte aus den Augen des Xanthippos (ehrlich gesagt ein ziemlich langweiliger Mensch), des Vaters des späteren Politikers Perikles. Seine Sichtweise gibt auch Einblicke in das Privatleben (zumindest reicher) Athener jener Zeit.Wer sich besonders als angehender Student der Geschichte mit dieser Materie befasst, sollte ruhig mal einen Blick in diese Bände werfen.Warum nun aber nur 4 Sterne?Weil mich Igguldens Darstellung der Perser stört!Die Könige (Dareios und Xerxes) werden als blutrünstige und machtbesessene Tyrannen dargestellt, die vor allem ihr eigenes Volk knechten und unterdrücken.Die Perser selbst triefen vor Mordlust und sind grausam und brutal.Über diese Sichtweise sollten wir im 21. Jahrhundert längst hinaus sein. Es gibt genügend moderne Literatur über das Reich der Achaimeniden, die ein völlig anderes Bild erstellen.Ebenfalls nicht nachvollziehbar sind Igguldens Zahlenangaben für die persischen Heere und Flotten. Hier scheint er sich von Herodot inspiriert haben zu lassen. So rückt z. B. Xerxes mit einer Million Mann nach Griechenland vor, was rein logistisch gar nicht möglich gewesen wäre. Schon Hans Delbrück ging zu Beginn des 20. Jahrhunderts in seiner "Geschichte der Kriegskunst" von einer fünfstelligen Zahl aus; in der modernen Forschung hat man sich auf eine Zahl zwischen 40- und 60.000 Mann eingependelt, Tendenz eher nach unten.Diese Übertreibung war m. E. unnötig und schmälert etwas das Gesamtbild.Gleichwohl empfehle ich die Bücher jedem, der sich für (antike griechische) Geschichte interessiert.
Griechenland in der Antike hat die europäische Entwicklung stark mitgeprägt. In der Blütezeit müssen wir die Philosophie von Platon und Aristoteles erwähnen und auch in der Politik entstanden Begriffe wie Demokratie, Aristokratie, oder Oligarchie. Kunst und Kultur waren auch wesentliche Merkmale dieser Epoche und all das wirkt bis heute nach. Die historischen Quellen von Herodot und Thukydides sind ein wichtiges Zeitzeugnis. Doch auch in der akademischen Welt – gerade in der Mathematik und Physik wurden Erkenntnisse deutlich, die wir noch jetzt in der Schulbildung einsetzen.Doch Griechenland griff auch zu den Waffen und zog in den Krieg wenn es nötig war. Gerade die Perser unter den Großkönigen Deiraos und Xerxes versuchten mit brutaler Gewalt Griechenland in ihr Reich zu integrieren. Unter der Führung von Athen und Sparta versammelte sich alle „Stämme“ Griechenlands und warfen die Invasoren zurück ins Meer, allerdings unter großen Verlusten. Der Sieg über die Perser wurde zu einem Mythos auf vielen Ebenen, auch natürlich auf der politischen.Conn Iggulden lässt das antike Griechenland in seinem neuesten Roman: „Attika – Die Schlacht von Marathon“ aufleben.Nie war Athen einer Niederlage näher: 490 vor Christus dringt der mächtige Perserkönig Dareios der Große mit seinen kampferprobten »Unsterblichen« tief ins Land der Griechen vor. Die Athener sind hoffnungslos in der Unterzahl, und die Götter schweigen zu ihren Bitten.Xanthippus, der oberste Feldherr der Griechen, lässt seine Männer bei Marathon einen Schildwall errichten, der die Perser um jeden Preis aufhalten soll. Denn eine Niederlage würde Sklaverei bedeuten.(Verlagsinfo)„Die Schlacht von Marathon“ ist der Auftakt des Romans – aber nicht der alleinige Schwerpunkt und ist auch nicht das einzige Schlachtfeld. Conn Igguldens Talent ist alle Komponenten eines guten Romans genau auszubalancieren. Ein historischer Roman muss unterhalten, und spannend sein, dabei eine Atmosphäre erzeugen in der, der Leser eine Reise zurück in diese Vergangenheit antreten kann. Conn Igulldens Interpretation von historischen Ereignissen ist immer wieder etwas frei und manchmal sehr abenteuerlich. In diesem vorliegenden Roman hält er sich allerdings sehr genau an die historischen Überlieferungen.Der Roman wird aus verschiedenen persönlichen Perspektiven erzählt. Der Wahnsinn und den Größenwahn übernimmt selbstverständlich die Persische Partie dieses Krieges. Die selbsternannten Gottkönige regieren mit einer harten, kompromisslosen Brutalität und ihre Untertanen sind deren Willkür in vielen Abstufungen ausgesetzt. Der andere Part nimmt dann selbstverständlich die griechische Seite ein, die alles andere als „geeint“ ist. Die Stämme konkurrieren politisch miteinander und besitzen alle ein strapazierendes Ego. Militärisch sind sie geeint, auch wenn das Königreich Sparta gerne die Führung übernehmen möchte.Interessant ist die Figurenzeichnung, denn keine Person ist ein wirklicher Sympathieträger. Die charakterlichen Merkmale: Ehrgeiz, falscher Stolz, Egoismus, Überheblichkeit…usw. haben allesamt einen großen Auftritt mit ihren Figuren.Es gibt viele actionreiche Szenen, dass impliziert der Titel ja schon, aber es werden auch Schlachten in der Politik und vor dem Gericht ausgetragen. Demokratie hin und oder her, politische Ränke, Manipulationen und Machtmissbrauch – sind unsterblich.Nur die religiöse Komponente wird vom Autor nicht intensiv beschrieben, was auch gemessen an der Anzahl der zahlreichen Götter und ihren Eigenschaften/Aufgaben unnötig kompliziert sein dürfte.Wenn man über die persischen Kriege schreibt, wird man unweigerlich an Spartas König Leonidas mit seinen 300 Spartanern erinnert und an seine Schlacht bei den Thermophylen, deren Ausgang jedem Leser schon klar sein dürfte. Auch dieser Part wird von Conn Iggulden gegen Ende des Romans erzählt.„Die Schlacht von Marathon“ ist ein spannender und vielseitiger Roman, deren Unterhaltungswert hoch skaliert ist. Abwechslungsreiche Perspektiven, ausgewogenes Verhältnis von Krieg und Politik bilden das Grundgerüst. Es gibt auch emotionale Situationen gerade in der Familie von Xanthippus, die den Leser aber nur am Rande berühren. Der Fokus liegt woanders. Dies ist die größte Schwäche des Romans – die emotionale, tiefgehende Figurenzeichnung. Das geht besser und weniger oberflächlich.Trotzdem kann ich den Roman gut empfehlen. Spannende Unterhaltung wird geboten und am Ende wird zwar nicht alles gut – aber man merkt, dass sich die Handlung mit den Personen im zweiten Band intensivieren wird.FazitStarker Auftakt. Hohes Tempo das gute Unterhaltung verspricht und schon jetzt zeigt, dass es noch spannender weitergehen wird.Michael Sterzik
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Letzte Aktualisierung: 08.10.2026 18:25 Uhr.